Betriebliches Mobilitätsmanagement

Betrieb­li­ches Mobi­li­täts­ma­nage­ment dient Unter­neh­men in ers­ter Linie als pra­xis­taug­li­ches Instru­ment zur sys­te­ma­ti­schen Ana­ly­se und Opti­mie­rung der unter­neh­mens­ei­ge­nen Ver­kehrs­be­dar­fe. Auf­bau­end auf der Ana­ly­se wer­den Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le iden­ti­fi­ziert und ent­spre­chen­de Maß­nah­men für die Berei­che Ver­kehr, Infra­struk­tur, Ser­vice und Kom­mu­ni­ka­ti­on ent­wi­ckelt und in einem Mobi­li­täts­kon­zept zusam­men­ge­fasst und umge­setzt. 
Ziel ist es stets mit ver­hält­nis­mä­ßig gerin­gem Auf­wand die ver­schie­de­nen Mobi­li­täts­be­dürf­nis­se des Unter­neh­mens und der Mit­ar­bei­ter mög­lichst effi­zi­ent erfül­len zu kön­nen. So kön­nen Betrie­be Aus­ga­ben sen­ken, die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur ent­las­ten sowie die Gesund­heit der Mit­ar­bei­ter ver­bes­sern.
Betrieb­li­ches Mobi­li­täts­ma­nage­ment kann dazu bei­tra­gen, den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck eines Unter­neh­mens zu ver­bes­sern. Durch die Ver­la­ge­rung von Ver­kehr auf emis­si­ons­är­me­re Medi­en, aber auch durch die Opti­mie­rung der Mobi­li­tät sin­ken der CO2-Aus­stoß und der Roh­stoff­ver­brauch sowie die Infra­struk­tur­be­an­spru­chung für Unter­neh­men. An Unter­neh­mens­stand­or­ten ver­rin­gert ins­be­son­de­re die Redu­zie­rung des moto­ri­sier­ten Indi­vi­du­al­ver­kehrs Stand­ort­kos­ten und zeit­li­che Ver­zö­ge­run­gen im Lie­fer­ver­kehr.
In sei­ner bes­ten Anwen­dung ver­eint Betrieb­li­ches Mobi­li­täts­ma­nage­ment somit öko­no­mi­sches und öko­lo­gi­sches Han­deln.

Für Unter­neh­men bedeu­tet Mobi­li­tät vor allem Zugang zu Kun­den und Geschäfts­part­nern sowie eine gute Erreich­bar­keit der Arbeits­stät­ten für Mit­ar­bei­ter. Hohe Ver­füg­bar­keit und nied­ri­ge Kos­ten gel­ten somit als Kata­ly­sa­tor für unter­neh­me­ri­schen Erfolg. Für Pri­vat­per­so­nen und die Gesell­schaft ermög­licht ein gutes Mobi­li­täts­an­ge­bot eine fle­xi­ble Aus­wahl und Gestal­tung der indi­vi­du­el­len Lebens- und Arbeits­räu­me.
Die wei­te­re Zunah­me des Ver­kehrs und der Aus­bau der Mobi­li­tät ver­ur­sa­chen aller­dings zuneh­mend öko­no­mi­sche und öko­lo­gi­sche Kos­ten. So steigt die Infra­struk­tur­be­las­tung ste­tig an und Lärm- und Abgas­emis­sio­nen ver­stär­ken Umwelt­pro­ble­ma­ti­ken. Ins­be­son­de­re bei den Treib­haus­gas­emis­sio­nen nimmt der Ver­kehr eine Spit­zen­rol­le ein. Mit aktu­ell rund 161 Mio. t. CO2-Äq. pro Jahr ist der Ver­kehrs­sek­tor für ca. 20 % der Treib­haus­gas­emis­sio­nen in Deutsch­land ver­ant­wort­lich. Für die Ein­hal­tung der natio­na­len und euro­päi­schen Kli­ma­schutz­zie­le ist es des­halb uner­läss­lich die Mobi­li­tät effi­zi­en­ter und umwelt­freund­li­cher zu gestal­ten. Gera­de in mit­tel­stän­di­schen Betrie­ben ver­ber­gen sich hier­für noch gro­ße Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le, deren Aus­schöp­fung oft­mals auch betriebs­wirt­schaft­lich sinn­voll ist. Vie­le Unter­neh­mer stellt dies aller­dings vor neue Her­aus­for­de­run­gen. So gibt es ins­be­son­de­re in klei­ne­ren Unter­neh­men kei­ne qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­te für Betrieb­li­ches Mobi­li­täts­ma­nage­ment.

Als geprüf­ter “Betrieb­li­cher Mobi­li­täts­ma­na­ger (IHK)” unter­stüt­ze ich Sie bei

  • der Ana­ly­se der Aus­gangs­si­tua­ti­on und Ermitt­lung der mög­li­chen Poten­tia­le,
  • der Maß­nah­me­ent­wick­lung,
  • der Umset­zung,
  • der Eva­lua­ti­on und
  • der dau­er­haf­ten Inte­gra­ti­on eines Betrieb­li­chen Mobi­li­täts­ma­nage­ments in Ihrem Unter­neh­men.